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Der Stapelhof

Die Kommende des Johanniter-Konvent von St. Johann und Cordula in Köln hatte in Oedekoven bereits zu Anfang des 17. Jh. einen Besitz von insgesamt etwa 75 Morgen an Ackerland, Weingärten, Büschen, Broich und Wiesen.

Der Besitz war verpachtet und wurde vom Oedekovener Tempelhof verwaltet. Die Pächter, Halfen oder Halfwinner genannt – sie hatten die Hälfte ihrer Erträge abzuführen, hatten ihre Pacht in Form von Naturalprodukten am Stapelhof in der Stapelgasse, heute Staffelsgasse, abzuliefern.

Die Franzosen säkularisierten die Liegenschaften nach ihrem Einmarsch um 1800 zugunsten ihrer Domänenverwaltung, versteigerten sie aber 1804 und 1808 wegen des großen Finanzbedarfs der französischen Kriegskasse öffentlich. Das erbrachte damals einen Ertrag von 56.575 Franken.

Damit verlor dann der Stapelhof seine funktionale Bedeutung. Das Gebäude befindet sich in der Staffelsgasse 59.

Ansicht des Innenhofs

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